Autoritarismus Skalen

Nachfolgend finden sich einige ausgewählte Skalen zur empirischen Erfassung des Autoritarismus.

Von Freyhold reduzierte die 30 Items der F-Skala der Berkeley-Group (Adorno et al., 1950) nach den Kriterien Trennschärfe, Mittelwert und Bildungsanfälligkeit auf 13 Items (vgl. von Freyhold, S. 59 f.).

Autoritarismusskala von von Freyhold

Die Hinweise in eckigen Klammern [Ü] zeigen die Übungsitem an, die nicht zur endgültigen 13-Item-Skala gehören.
A-Skala
1. Auch seine Freizeit sollte man nach einem Plan gestalten. [Ü]
+3
+2
+1
-1
-2
-3
2. Politik verdirbt den Charakter, ein anständiger Mensch hält sich draußen.
+3
+2
+1
-1
-2
-3
3. Nur durch Arbeit wird man wirklich glücklich.
+3
+2
+1
-1
-2
-3
4. Den meisten Jugendlichen geht es heute zu gut; es ist höchste Zeit, daß sie wieder straffe Disziplin lernen.
+3
+2
+1
-1
-2
-3
5. Es wird immer Kriege geben, die Menschen sind nun einmal so.
+3
+2
+1
-1
-2
-3
6. Schuld soll man immer zuerst bei sich selbst suchen und nicht danach fragen, was andere gemacht haben. [Ü]
+3
+2
+1
-1
-2
-3
7. Es wird bei uns zuviel geredet und diskutiert, damit kommt man nicht weiter.
+3
+2
+1
-1
-2
-3
8. Wir sollten unter unsere Vergangenheit einen Schlußstrich ziehen, bei den anderen sind genauso schlimme Dinge vorgekommen.
+3
+2
+1
-1
-2
-3
9. Deutschland ist und bleibt das Bollwerk gegen den Bolschewismus.
+3
+2
+1
-1
-2
-3
10. Den meisten Menschen kann man vertrauen. [Ü]
+3
+2
+1
-1
-2
-3
11. Wie unsere Gefängnisse heute eingerichtet sind, wird die Strafe fast zu einer Belohnung.
+3
+2
+1
-1
-2
-3
12. Vieles von dem, was über die Konzentrationslager berichtet wird, ist übertrieben.
+3
+2
+1
-1
-2
-3
13. Die Amerikaner mögen noch so zivilisiert sein, wirkliche Kultur haben sie nicht.
+3
+2
+1
-1
-2
-3
14. Die Gewerkschaften sind eigennützige Interessenverbände, denen das Allgemeinwohl der Bevölkerung gleichgültig ist.
+3
+2
+1
-1
-2
-3
15. Von anderen Ländern können wir in Fragen der Kindererziehung eine Menge lernen. [Ü]
+3
+2
+1
-1
-2
-3
16. Hitlers Ausrottungsmaßnahmen waren brutal, aber wenn man etwa unverbesserliche Verbrecher auf eine menschlichere Art loswerden könnte, wäre es gut für die Gesamtheit.
+3
+2
+1
-1
-2
-3
17. Die menschliche Natur ist im Grunde unveränderlich, der Mensch bleibt, was er ist.
+3
+2
+1
-1
-2
-3

 

Dies folgende Skala extrahierte Gerda Lederer 1983 aus ihren acht Subskalen zur Erfassung autoritärer Haltungen, angelehnt an die F- und E-Skala von Adorno et. al.

Neuer Allgemeiner Autoritarismus

"Die folgenden Behauptungen befassen sich mit verschiedenen Themen. Bitte, nehmen Sie Stellung dazu, je nach dem Grad Ihrer Zustimmung bzw. Ablehnung, indem Sie die passende Stelle ankreuzen."
Antwortvorgaben: 5-Punkte Kategorialskalen mit den Optionen: 1 = "starke Zustimmung" | 2 = "Zustimmung" | 3 = "nicht entschieden" | 4 = "Ablehnung" | 5 = "starke Ablehnung".
Fragebogen
1. Der Wehrdienst hat auf die meisten jungen Männer einen guten Einfluß.
1
2
3
4
5
2. Zu den wichtigsten Eigenschaften, die jemand haben kann, gehört disziplinierter Gehorsam der Autorität gegenüber.
1
2
3
4
5
3. Die Hauptsache im Leben eines Menschen ist, daß er den Wunsch hat, etwas Bedeutendes für sein Land zu tun.
1
2
3
4
5
4. Patriotismus und Staatstreue sind die ersten wichtigsten Voraussetzungen eines guten Bürgers.
1
2
3
4
5
5. Eigentlich sollte ich meinen Eltern Ratschläge geben anstatt sie mir.
1
2
3
4
5
6. Ein Junge, den sein Vater grausam behandelt, ist im Recht, wenn er von daheim fortläuft.
1
2
3
4
5
7. Ich achte meine Eltern.
1
2
3
4
5
8. Wenn ich die "ideale Mutter" beschreiben sollte, würde ich meine eigene Mutter beschreiben.
1
2
3
4
5
9. Ein Kind sollte sich tief verpflichtet fühlen, die Erwartungen seiner Eltern zu erfüllen.
1
2
3
4
5
10. Kinder sollten immer zu ihren Eltern stehen.
1
2
3
4
5
11. Kinder sollten nichts ohne das Einverständnis ihrer Eltern tun.
1
2
3
4
5
12. Jeder sollte für seine Eltern tiefe Liebe, Dankbarkeit und Respekt empfinden.
1
2
3
4
5
13. Wenn ich den "idealen Vater" beschreiben sollte, würde ich meinen eigenen Vater beschreiben.
1
2
3
4
5
14. Solange es unseren Lehrern verboten ist, Schüler körperlich zu strafen, wird es mit unseren Schulen bergab gehen.
1
2
3
4
5
15. Im allgemeinen ist es einem Kind im späteren Leben nützlich, wenn es gezwungen wird, sich den Vorstellungen seiner Eltern anzupassen.
1
2
3
4
5
16. Fast jede Zensur von Büchern oder Filmen ist eine Vergewaltigung der freien Meinungsäußerung und sollte abgeschafft werden.
1
2
3
4
5
17. Ungehorsam gegen die jeweilige Regierung ist manchmal gerechtfertigt.
1
2
3
4
5
18. Es ist die Pflicht eines Bürgers, sein Land zu kritisieren oder zu tadeln, wenn immer er meint, daß es im Unrecht sei.
1
2
3
4
5
19. Was die Jugend am nötigsten braucht, sind strenge Disziplin, harte Entschlossenheit und der Wille, für die Familie und das Land zu arbeiten und zu kämpfen.
1
2
3
4
5
20. Es ist nur natürlich und richtig, wenn jeder seine Familie für besser hält als jede andere.
1
2
3
4
5
21. Wir sollten dankbar sein für die führenden Köpfe, die uns genau sagen können, was wir tun sollen und wie.
1
2
3
4
5

 

Eine weitere in den 80er Jahren des 20. Jhdts. entwickelte und eingesetzte Skala ist die Right-Wing-Authoritarianism-Skala von Bob Altemeyer. Grundlegendes von Altemeyer findet sich in seinem frei zugänglichen „The Authoritarians“ (pdf).

Right-Wing-Authoritarianism-Skala

Die deutsche Version der Altemeyer-Skala umfasst 34 Items. Davon sind 4 Probe-Items, die nicht ausgewertet werden. Von den übrigen 30 Items sind 15 positiv und 15 negativ in Richtung autoritärer Haltung formuliert. 26 Items wurden aus der ursprünglichen RWA-Skala übernommen, die restlichen 8 Items wurden von Gerda Lederer umformuliert. Alle Items werden mit einer 9-stufigen Antwortskala von -4 bis +4 vorgegeben.

"Dieser Fragebogen befasst sich mit Einstellungen zu einer Anzahl von gesellschaftlichen Themen. Sie werden feststellen, dass Sie zu einigen Aussagen mehr oder weniger zustimmen und andere mehr oder weniger ablehnen. Bitte wählen Sie für jede Aussage den Grad der Zustimmung bzw. Ablehnung, der Ihre Einstellung am besten wiedergibt und kreuzen Sie das entsprechende Kästchen in der zugehörigen Antwortzeile an."

Dabei bedeutet: -4 = sehr starke Ablehnung | -3 = starke Ablehnung | -2 = mäßige Ablehnung | -1 = schwache Ablehnung | 0 = absolut neutral | +1 = schwache Zustimmung | +2 = mäßige Zustimmung | +3 = starke Zustimmung | +4 = sehr starke Zustimmung

[P] = Probeitem | [L] = Von Gerda Lederer umformulierte Items
Fragebogen
1. Unsere deutschen Tugenden haben uns weit gebracht und manche Leute sollten gezwungen werden, dafür mehr Respekt zu zeigen. [P]
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
2. Redefreiheit heißt, dass man das Recht hat, Reden zu halten und Bücher zu schreiben, in denen man selbst den Sturz der Regierung fordern könnte. [P]
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
3. Unser Land wäre in Ordnung, wenn wir uns an die alten Traditionen hielten, das täten, was uns die führenden Köpfe sagen und die Störenfriede loswürden, die alles verderben. [L]
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
4. Es ist großartig, dass junge Leute heutzutage gegen Dinge, die ihnen nicht passen, protestieren können, und dass sie sich so verhalten können, wie sie mögen.
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
5. Man tut immer besser daran, auf das Urteil der Zuständigen in der Regierung und Kirche zu vertrauen, als auf die lauten Unruhestifter in unserer Gesellschaft zu hören, die unter den Leuten nur Zweifel erzeugen wollen.
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
6. Die Menschen sollten der Bibel und anderen traditionellen religiösen Lehren weniger Beachtung schenken und sollten statt dessen eigene, persönliche Wertvorstellungen über Begriffe wie gut und böse entwickeln.
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
7. Was wir in unserem Land wirklich brauchen, ist eine anständige Portion Recht und Ordnung anstatt mehr Bürgerrechte. [L]
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
8. Wenn wir die Verderbtheit, die an unseren moralischen Wurzeln und unseren überlieferten Idealen nagt, nicht ausrotten, wird sie eines Tages unser Land zerstören. [L]
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
9. Je eher wir die traditionelle Familienstruktur aufgeben, in der der Vater das Familienoberhaupt ist und die Kinder automatisch zum Gehorsam erzogen werden, desto besser. Denn an diesem altmodischen Modell ist viel verkehrt.
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
10. Vorehelicher Geschlechtsverkehr ist etwas ganz Normales.
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
11. Die derzeitigen Unruhen, die wachsende Kriminalität und die sexuelle Unmoral lassen es unumgänglich erscheinen, gegenüber Randgruppen und Unruhestiftern härter durchzugreifen, wenn wir unsere moralischen Prinzipien wahren und Recht und Ordnung erhalten wollen
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
12. Homosexualität ist weder unmoralisch noch krankhaft.
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
13. Die Rechte der Radikalen und Perversen müssen voll gewahrt werden.
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
14. Gehorsam ist die wichtigste Tugend, die Kinder lernen sollten.
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
15. Es gibt nicht nur einen richtigen Weg, sein Leben zu leben. Jeder sollte muß seinen eigenen, für ihn richtigen Weg finden. [L]
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
16. Wenn die gefährlichen Elemente in unserer Gesellschaft von den zuständigen Regierungen erst einmal erkannt werden, ist es die Pflicht eines jeden patriotischen Bürgers, der Vergiftung unserer Gesellschaft von innen entgegenzuwirken.
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
17. Der Regierung, den Richtern und der Polizei sollte die Zensur von Büchern grundsätzlich nicht gestattet werden.
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
18. Zu den schlimmsten Menschen in unserem Land gehören heutzutage diejenigen, die weder die Symbole unseres Landes noch unsere allgemeinen Verhaltensregeln achten.
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
19. In den heutigen Zeiten müssen die Gesetze gnadenlos angewandt werden, besonders im Umgang mit Aufrührern und Revolutionären, die nur Unruhe stiften.
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
20. Atheisten und andere, die sich gegen die etablierten Religionen aufgelehnt haben, sind genauso gut und rechtschaffend wie die, die regelmäßig zur Kirche gehen.
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
21. Junge Menschen entwickeln manchmal rebellische Ideen. Mit zunehmenden Alter sollten sie aber reifer werden und von solchen Dingen Abstand nehmen.
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
22. Gegen viele Dinge, die von manchen Leuten als Sünde bezeichnet werden, ist eigentlich nichts einzuwenden. [L]
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
23. Jeder sollte seinen Lebensstil, religiösen Glauben und sexueller Richtung Folge leisten, auch wenn er sich dann von allen anderen unterscheidet.
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
24. Wenn ein Kind anfängt, sich unkonventionell zu verhalten und auf die Autorität nicht hören will, dann ist es die Pflicht der Eltern, es wieder auf den richtigen Weg zu bringen. [P]
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
25. Gewöhnlich stellt es sich heraus, dass Autoritäten wie unsere Eltern oder nationale Führungskräfte rechtbehalten und die Radikalen und Protestierenden fast immer Unrecht haben.
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
26. unserer Regeln, die mit Prüderie und Sexualverhalten zu tun haben, sind nur Gepflogenheiten und nicht unbedingt besser als die anderer Menschen.
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
27. FKK-Strände sind ganz normal.
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
28. Die wirklichen Schlüssel zum guten Leben sind Gehorsam, Disziplin und Gradlinigkeit.
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
29. Wir sollten mit Andersdenkenden mit Offenheit umgehen, da neue Gedanken zu progressiven Veränderungen führen.
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
30. Was unser Land braucht, ist eine starke und entschlossene Führung, die das Schlechte vernichtet und uns auf den richtigen Weg zurückführt. [L]
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
31. Jugendliche müssen lernen, sich mit den Idealen der Eltern kritisch auseinanderzusetzen. Autoritäten in Frage zu stellen, und die Traditionen unserer Gesellschaft zu kritisieren.
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
32. Ein Grund, dass wir heute so viele schwierige Elemente in unserer Gesellschaft haben, ist, dass Eltern und andere Autoritäten vergessen haben, dass die gute alte Körperstrafe noch immer eine der besten Methoden ist, Menschen zum richtigen Verhalten zu bringen.
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
33. Da die Situation in unserem Land immer ernster wird, wäre auch der Einsatz der stärksten Mittel vertretbar, um störende Elemente loszuwerden und uns wieder auf die richtige Bahn zu bringen.
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4
34. Wir sollten uns der Vorschriften für sogenanntes gutes Benehmen entledigen, denn das sind Fesseln der Vergangenheit, die wir gegen größere Freiheit und neue Lebensstile eintauschen können. [P]
-4
-3
-2
-1
0
+1
+2
+3
+4

 

Und letztlich der neu erprobte Fragebogen von Detlef Oesterreich von 1998.

Autoritarismus-Skala von Oesterreich

Items des 1993, 1994 und 1995 modifizierten und neu erprobten Autoritarismusfragebogen nach Oesterreich (1998).

Die Items sind in der 1995 gewählten Reihenfolge aufgeführt.
Fragebogen
1. - Ich lasse mich gerne von etwas Neuem überraschen+ Ich lasse mich ungerne von etwas Neuem überraschen
2. + Ich versuche, Dinge immer in der üblichen Art und Weise zu machen- Ich probiere gerne und oft etwas Neues aus
3. + Wenn jemandem etwas zustößt. denke ich oft: "Geschieht ihm recht!"- Ich leide mit, wenn jemandem etwas zustößt
4. - Ich lerne gerne fremde Menschen kennen+ Ich lerne ungerne fremde Menschen kennen
5. + Neue und ungewöhnliche Situationen sind mir unangenehm - Ich mag neue und ungewöhnliche Situationen
6. + Ich sehe zu, immer auf der Seite der Stärkeren zu sein- Ich stelle mich gerne auf die Seite der Schwächeren
7. - Ich mag Veränderungen + Veränderungen stören mich
8. + Ich gehe offenen Auseinandersetzungen aus dem Weg - Ich mag offene Auseinandersetzungen
9. + Ich handle nach dem Satz: "Vorsicht ist besser als Nachsicht" - Ich handle nach dem Satz: "Erst durch Erfahrung wird man klug"
10. + Wenn jemand etwas gegen mich hat, halte ich mich erst einmal zurück und räche mich bei passender Gelegenheit- Wenn jemand etwas gegen mich hat, setze ich mich lieber gleich mit ihm (ihr) auseinander
11. + Ich bewundere Menschen, die andere beherrschen können - Ich verachte Menschen, die andere beherrschen wollen
12. + Wer nicht für mich ist, ist gegen mich- Ich akzeptiere, wenn jemand gegen mich ist
13. + Ich gehe Menschen, die anders als ich sind, aus dem Weg - Ich habe gerne Kontakt mit Menschen. die anders als ich sind
14. + Ich fühle mich in Gruppen wohl, in denen alles schon im voraus geplant ist- Ich fühle mich in Gruppen wohl, in denen man alles selbst organisieren muß
15. + Wenn andere auf mich angewiesen sind, lasse ich sie dies gerne spüren- Wenn andere auf mich angewiesen sind, nutze ich dies nicht aus
16. + Ich fühle mich in Gegenwart fremder Menschen unsicher und unwohl- Ich halte mich gerne in Gegenwart fremder Menschen auf
17. - Ich bewundere Menschen, die nachgeben können+ Nachgiebige Menschen sind für mich Schwächlinge
18. - Ich wünsche mir für die Zukunft ein aufregendes Leben- Ich wünsche mir für die Zukunft ein abwechslungsreiches Leben
19. + Ich mag spontane Menschen, auch wenn sie etwas unberechenbar sein mögen- Ich mag Menschen, bei denen ich genau weiß, wie sie sich verhalten werden
20. - Es fällt mir schwer. Anweisungen zu folgen, die ich nicht völlig einsehe + Es macht mir nichts aus, Anweisungen auszuführen, die ich nicht völlig einsehe
21. - Ich würde gerne für einige Zeit in einem fremden Land leben+ Ich habe kein Interesse daran, für einige Zeit im Ausland zu leben
22. - Ich habe Mitleid mit Menschen, die sich in Schwierigkeiten befinden+ Ich habe mit Menschen, die sich in Schwierigkeiten befinden, wenig Mitleid
23. - Ich lerne gerne etwas Neues dazu + Ich bin mit dem, was ich weiß, zufrieden
24. + Menschen, die Bewährtes in Frage stellen, regen mich auf- Ich bewundere Menschen, die Bewährtes in Frage stellen
25. + Befehle von Vorgesetzten führe ich aus, auch wenn sie mich nicht völlig überzeugen- Ich versuche, Befehle, die ich nicht einsehe, zu umgehen
26. - Ich befasse mich gerne mit fremden Ideen+ Ich befasse mich nur ungeme mit fremden Ideen
27. + Ehe ich mich auf eine lange Diskussion einlasse, die doch nichts bringt, stimme ich anderen lieber zu- Ich vertrete meine Meinung, auch wenn mir klar ist, daß die Diskussion nichts bringt
28. + Ich verachte Menschen, die nicht erreichen, was sie wollen28. - Ich achte auch Menschen, die sich Mühe geben, aber erfolglos bleiben
29. + Ich diskutiere nicht über grundsätzliche Fragen - Ich denke, daß ich auch bei grundsätzlichen Fragen durch Diskussionen etwas Neues dazulernen kann
30. - In Diskussionen vertrete ich meine Meinung, auch wenn die Mehrheit anders denkt + Wenn die Mehrheit anders denkt, halte ich mich mit meiner Meinung eher zurück
31. + Meine Freunde haben die gleichen Ansichten wie ich - Ich habe Freunde, die vieles ganz anders sehen als ich

 

 

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